Konzeptfahrzeug mit FlexRay-basierter Elektronikarchitektur von AEV und TTTech Automotive

13. Januar 2009

TTTech Automotive, die auf FlexRay-Lösungen spezialisierte TTTech-Tochter, hat im Zuge des Pilotprojektes PEGASUS eine innovative Fahrwerkselektronikplattform auf Basis von FlexRay entwickelt. Zusammen mit der AEV, einem Tochterunternehmen der AUDI AG, wurde ein neuartiges, funktionsübergreifendes Elektronikarchitektur-Konzept geschaffen und in einem Konzeptfahrzeug implementiert.

Im Rahmen des Projektes PEGASUS (Pilot-Entwicklung einer Gesamtheitlichen Automotiven System Und Softwarearchitektur) wurden sicherheitskritische Anwendungen intelligent vernetzt. Ziel war, eine innovative Fahrwerkselektronikplattform zu entwickeln und diese in einem Konzeptfahrzeug auf Basis eines Audi S4 Avant zu implementieren.

“Das PEGASUS-Projekt ist ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit TTTech Automotive”, erklärt Walter Streit, Geschäftsführer bei Audi Electronics Venture GmbH, “dabei erwies sich das Wiener Technologieunternehmen erneut als kompetenter Entwicklungspartner im Bereich FlexRay-basierter Systemarchitektur.”

Grundidee des Projektes war, die Vorzüge zeitgesteuerter FlexRay-Technologie an Hand wichtiger Applikationen im Fahrdynamikbereich zu veranschaulichen. Dabei wurden die Vorteile der zeitgesteuerten Plattform gegenüber der heute üblichen Topologie auf CAN-Basis aufgezeigt und die Machbarkeit demonstriert. Die besondere Herausforderung lag in der Verbindung bestehender Elektronik- und Softwarestrukturen des Automobilherstellers im Fahrwerksbereich mit der bereits in anderen Anwendungen erprobten zeitgesteuerten FlexRay-Technologie. Darüber hinaus galt es, unterschiedliche Bussysteme im Fahrzeug zu verknüpfen.

“Wir freuen uns, dass TTTech Automotive einen wesentlichen Beitrag zum Bau des PEGASUS-Konzeptfahrzeugs leisten konnte”, sagt Marc Lang, Director Sales bei TTTech Automotive. „Das Projekt war ein wichtiger Schritt zur Umsetzung zeitgesteuerter FlexRay-Technologie.”

Im Laufe des Projektes ergab sich ein klarer Migrationspfad für die konkrete Einführung zeitgesteuerter FlexRay-Technologie in das Automobil der Zukunft. Die Installation FlexRay-basierter Hard- und Software ermöglichte bestehende Funktionen besser zu integrieren und die Basis für neue, softwarebasierte Funktionalitäten zu schaffen. Damit zeigt sich unmittelbar das Potenzial der zeitgesteuerten FlexRay-basierten Technologie, die hier zur Vernetzung von Fahrdynamikregelungen herangezogen wurde.