Fahrerassistenzsysteme

Erfahren Sie mehr über FAS Trends und wie Domänensteuergeräte und Deterministic Ethernet Zuverlässigkeit garantieren sowie die Komplexität von Bord-Netzwerken reduzieren können. 

Mehr über unsere FAS Lösungen

TTA Drive – Zentrale Steuereinheit für Fahrerassistenzsysteme

TTTech Automotive hat eine leistungsstarke Plattformlösung für die Automobilindustrie entwickelt, die speziell auf die schnell steigenden Anforderungen für Fahrerassistenzsysteme ausgerichtet ist.

Mehr über TTA Drive
TTA Drive - A Central Platform ECU for Advanced Driver Assistance Systems

Fahrerassistenzsysteme – FAS Lösungen

Fahrerassistenzsysteme (FAS) werden künftig zu rasant ansteigendem Datenvolumen in den Bord-Netzwerken führen: Für das Erfassen der Umgebung sind zusätzliche Sensoren mit unterschiedlichen Technologien notwendig. Sie liefern Daten während jeder Fahrt, vor allem Video und Kameras tragen zu einer starken Zunahme der Datenmenge bei. Zusätzlich müssen die gesammelten Daten fusioniert und analysiert werden um das Umfeld des Autos exakt zu erfassen. Für diese beiden Entwicklungen wird künftig eine sehr hohe Rechenleistung erforderlich sein, die herkömmliche einzelne Steuergeräte nicht bieten können. 

Erfahren Sie weiter unten mehr über zentrale Trends, Herausforderungen und geeignete Lösungen für Fahrerassistenzsysteme.

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  • Die Automobilindustrie verfolgt bis heute in den meisten Fällen eine Strategie der „diskreten Lösungen“ wenn es um Bord-Netzwerkarchitekturen geht. Die Nachfrage geht derzeit aus mehreren Gründen in Richtung Plattform- oder Domänen-Lösungen: Die Zahl der einzelnen Steuergeräte in einem gut ausgestatteten Premium-Auto beträgt mittlerweile zwischen 70 und 100. Durch den Einsatz von FAS wird diese Zahl noch weiter erhöht werden. Der verfügbare Bauraum in den Autos bleibt jedoch begrenzt. Außerdem stellt sich die Frage, wie viel zusätzliches Gewicht leistungsfähigere Systeme für ein Fahrzeug bedeuten. Die Komplexität des Bord-Netzwerkes steigt mit jedem neuen Steuergerät dramatisch an. Datenfusion, Kameras mit hohen Datenraten und andere Neuerungen stellen Anforderungen an die Rechnerkapazität, die einzelne Steuergeräte mit Einkern-CPUs nicht mehr erfüllen können.

    TTTech Automotive verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Konstruktion von komplexen und sicherheitsrelevanten elektronischen Steuerungseinheiten. Die Deterministic Ethnernet-Technologie garantiert Verlässlichkeit und exaktes Erfüllen aller sicherheitsrelevanten Anforderungen. Das gilt auch für TTA Drive, einer Hochleistungs-Plattform-Lösung, die bereits jetzt auf die Anforderungen von OEMs für künftige Fahrerassistenzsysteme ausgerichtet ist. 

  • Ethernet hat großes Potential die Backbone-Netzwerk-Lösung für das gesamte Fahrzeug zu werden. Das beinhaltet besonders die sicherheitsrelevanten und sicherheitskritischen Anwendungen, die Voraussetzung für pilotiertes und automatisiertes Fahren sind, basierend auf dem Funktionsumfang von Deterministic Ethernet.

    Die Deterministic Ethernet-Lösung von TTTech unterstützt verschiedene Standards, inklusive Standard Ethernet (IEEE 802.3), Time-Triggered Ethernet (SAE AS6802) und AVB (Audio/Video Bridging) sowie das aufkommende TSN (Time-Sensitive Networking). Besonders der SAE AS6802-Teil der Lösung wurde entwickelt um exakte zeitliche Synchronisation auch bei einzelnen, beliebigen Fehlern zu gewährleisten sowie Standards wie DO 178, DO 254 und ISO 26262 zu unterstützen. 

    Die Deterministic Ethernet-Technologie ermöglicht Guarantee of Service und gewährleistet gleichzeitig die exakte Erfüllung aller sicherheitsrelevanten Anforderungen. Mit der Plattform TTA Drive hat TTTech ein einzelnes Steuergerät für alle Fahrerassistenzfunktionen entwickelt. 

Fahrerassistenzsysteme (FAS)

FAS umfasst verschiedene Assistenzfunktionen, die dem Fahrer mehr Komfort ermöglichen, wie zum Beispiel Einparkhilfen, Fernlichtassistenten, adaptive Tempomate oder Notbremsassistenten. Viele dieser Funktionen sind bereits auf dem Markt verfügbar. FAS ermöglichen langfristig gesehen Autos, die unter Umständen autonom fahren können.

Auf einer fünfstufigen Skala beurteilt der VDA (Verband der Autoindustrie) den derzeitigen Stand der Autoindustrie mit auf dem Weg zu Level 3: „hochautomatisiertes Fahren“. Dabei muss der Fahrer das System nicht mehr kontinuierlich beobachten, allerdings muss er jederzeit in der Lage sein, selbst zu übernehmen. Das System bewerkstelligt beispielsweise das Halten und Wechseln von Spuren in einem konkreten Anwendungsfall, erkennt Systemgrenzen und bittet den Fahrer gegebenenfalls das Steuer zu übernehmen.

Level 5 auf dieser Skala würde „fahrerlos“ bedeuten, allerdings ist der Zeitrahmen für die Einsatzbereitschaft solcher Systeme noch unklar.